Stimmen gegen die Angst Syndikalistische Artikel, Kommentare, Kultur aus dem Osten
Syndikalistische Artikel, Kommentare, Kultur aus dem Osten

Liedtext: 9,81 m/s²

Die Stadt schläft nie – es muss immer weiter gehen,
600 000 Fressen – kann sie alle nicht mehr sehn!
Bullen, Nazis, Jobcenter halten uns im Takt,
ich wollt heut soviel schaffen und hab schon wieder verkackt…

…ich muss raus, ich muss raus, ich muss raus,
statt Streifenwagen, Kameras brauch ich Moos und Heidekraut,
ich muss raus, ich muss raus, ich muss raus,
ich muss ran an den Fels denn ich halt das nicht mehr aus,
ich muss raus!

Chorus:
30 Meter unter mir – mitten in der Wand,
|:und endlich hab ich mein Leben in der Hand!:|

Ein Fehler kann der letzte sein, es muss immer weiter gehn,
überkommt dich die Verzweiflung, dann bleib nicht einfach stehn,
kommst du dir zu klein vor, mach dich grad und mach dich groß,
lern dir selbst ein Freund zu sein zwischen Heidekraut und Moos!

Ich muss raus, ich muss raus, ich muss raus!
Ich wart auf keinen Heiland, ich richt mich selber auf!
Ich muss raus, ich muss raus, ich muss raus,
und meine Nerven wieder finden weil mich sonst am Fels nicht hält,
ich muss raus!

Chorus:
Und was da vor mir liegt ist unbekanntes Land,
|:und endlich hab ich mein Leben in der Hand!:|

Trotz Feierabendfluchten der Kampf muss weiter gehn,
scheint auch die Abendsonne, Geschichte bleibt stehn,
wie auch am Fels hilft Freund_innen Herz und Hand,
sich gerade zu halten in nem kriecherischen Land.

Wir müssen raus, müssen raus, müssen raus,
aus Missgunst und Kontrolle und aus dem deutschen Haus,
müssen raus, müssen raus, müssen raus,
aus den Knast in den Köpfen und der Routine auch,
müssen raus!

Chorus:
Und wenn ich zaghaft werden, denk ich wieder an die Wand
|:und weiß: Ich hab doch mein Leben in der Hand!:|

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